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Abfallsammelzentrum Mittleres Rheintal, Götzis

Beate Nadler-Kopf und Zaffignani Architektur ZT GmbH konnten den geladenen, einstufigen Realisierungswettbewerb im Unterschwellenbereich für sich entscheiden.
Gegenstand des Verfahrens war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Errichtung des Abfallsammelzentrums Mittleres Rheintal in Götzis

Das Preisgericht setzte sich aus Ursula Ender, Hugo Dworzak, Werner Binotto, Matthias Wehinger., Manfred Böhmwalder, Dieter Egger und Markus Giesinger (Ersatz: Magdalena Rauch, Andreas Xander, Dieter Jüngling, Thomas Erath, Gerd Hölzl, Daniel Schuster und Christoph Längle) zusammen.

28. Juli 2026

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ZV-Bauherr:innenpreis 2026

Die Nominierungen für den ZV-Bauherr:innenpreis 2026 sind fixiert. Der Bauherr:innenpreis der Zentralvereinigung der Architekt:innen würdigt herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie städtebauliche Lösungen, bei denen die Auftraggeber:innen in intensiver Zusammenarbeit mit den Architekt:innen außergewöhnliche Lösungen ermöglicht und geschaffen haben. Um die Einreichungen und deren Genese beurteilen zu können, werden alljährlich alle Projekte im jeweiligen Bundesland von einer Nominierungsjury besichtigt. Die nominierten Projekte werden im Rahmen einer österreichweiten Reise der Hauptjury nochmals besucht, um die Preisträger:innen zu ermitteln. Die Nominierungsjurys in den einzelnen Bundesländern haben sich heuer für 23 Projekte aus insgesamt 132 Einreichungen entschieden. Daraus ermittelt die Hauptjury – bestehend aus Katharina Benjamin (Leipzig), Sonja Hohengasser (Spittal an der Drau) und Lukas Imhof (Zürich) – die Bauherr:innenpreisträger:innen 2026. Die Verleihung des Bauherr:innenpreises findet am 23. Oktober 2026 im Rahmen einer Festveranstaltung in der Helmut List Halle in Graz statt.

Kärntner Landesbaupreis 2026

Insgesamt wurden aus 24 eingereichten Projekten ein Landesbaupreis, zwei Anerkennungen, eine Belobigung sowie der Sonderpreis „Beständige Architektur- und Bauqualität“ vergeben. Darüber hinaus wurde das Jahresstipendium für Architektur 2027 verliehen. Den Sonderpreis „Beständige Architektur- und Bauqualität“ des Fachbeirates für Baukultur erhielt der Umbau des Stifts Viktring – Schule mit Bibliothek und ergänzenden Nutzungen (Architektur: Gernot Kulterer, Bauherrinnenschaft: BIG – Bundesimmobiliengesellschaft m. b. H.). Das 6. Jahresstipendium für Architektur 2027 wurde an die Architektin Caterina Donata Revedin für ihr Forschungsvorhaben „Nach dem Einfamilienhaus? Über die Zukunft eines Wohnideals“ vergeben. Über die Vergabe des Jahresstipendiums für Architektur entschieden Anna-Maria Wolf, Stefanie Murero, Martina Tritthart und Andreas Lechner.

Staatspreis Architektur 2025

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus verleiht alle zwei Jahre auf Basis der Entscheidung einer unabhängigen Fachjury den Staatspreis Architektur für herausragende architektonische Leistungen. Der biennal verliehene Staatspreis Architektur prämiert realisierte Bauwerke mit innovativer Konzeption und hoher architektonischer Qualität, die in ihrer Nutzung dem Wirtschafssektor zuzuordnen sind. Im Fokus steht damit die Architektur der Arbeitswelt, die permanenten Veränderungen unterworfen ist. Neue Organisationsformen und die Auflösung funktioneller Abgrenzungen führen zu einem technologisch bedingten Strukturwandel, der neue Gebäudetypologien bis hin zur Integration von realen und virtuellen Räumen erfordert.

Architekturpreis des Landes Burgenland 2025

Im Lisztzentrum in Raiding wurde der Architekturpreis für das Jahr 2025 vergeben – der 12. Architekturpreis des Landes seit Beginn der Vergabe. 2025 wurden das Einfamilienhaus mit Schilfdach sowie die Sanierung und Neugestaltung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit zwei gleichwertigen Preisen ausgezeichnet und zwei Anerkennungen an den Stadtgarten Oberwart und das haus sz vergeben. Insgesamt wurden 20 Projekte eingereicht. Ab 7. November werden die prämierten und nominierten Projekte in der Architekturgalerie in Eisenstadt gezeigt.

Euregio-Baukulturpreis 2025

Der Euregio-Baukulturpreis stand bei seiner Premiere unter dem Motto „Weiterbauen am Bestand und in Umgebung“. Konkret waren Architekturschaffende zur Teilnahme eingeladen, die Umbauten, Sanierungen oder Erweiterungen in einem oder mehreren der drei Länder realisiert haben. Insgesamt wurden 55 Projekte eingereicht, davon 27 aus Tirol, 19 aus Südtirol und neun aus dem Trentino. Je ein Preisträger pro Land wurde von einer Jury ausgewählt: Studio Lois (Innsbruck), Lukas Mayr (Percha/Innsbruck) und Campomarzio (Trento/Bozen) erhalten für ihren sensiblen und zukunftsweisenden Umgang mit bestehender Baukultur eine von Lois Anvidalfarei geschaffene Bronzeskulptur. Zudem wurde ein Publikumspreis durch ein Online-Voting ermittelt. Diesen gewann das Innsbrucker Architekturbüro he und du für das Projekt „FELSA“. Der Preis: eine Lithografie des ladinischen Künstlers Anvidalfarei.

wienwood 25

Aus den 36 eingereichten Projekten wurden von einer Fachjury vier Preisträger gekürt sowie ein Sonderpreis und drei Anerkennungen vergeben. Ausgezeichnet wurden der mehrgeschossige Wohnbau Woody – M, die Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung, die Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer sowie das Kleingartenhaus Villa Minimale. Den Sonderpreis erhielt das kollektive Betriebs- und Wohngemeinschaftsprojekt SchloR – Schöner Leben. Anerkennungen gingen an die Allgemein-psychiatrische Abteilung Klinik Ottakring, die Sport & Fun Halle Leopoldstadt und das Gartensiedlung-Wohnhaus Haus P. wienwood 25 wurde von proHolz Austria in Kooperation mit der Stadt Wien sowie unterstützt von Wiener Städtische Versicherung ausgelobt.

Veranstaltungen

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Themen →

Georg Giebeler – Historische Konstruktionen verstehen lernen

Was gehen uns historische Baukonstruktionen an? Viel, sagt Professor Georg Giebeler, denn wenn man ein Haus umbauen will, muss man wissen, welche Konstruktionsweisen zur Entstehungszeit des Gebäudes üblich waren. Das Wissen braucht man, um seine Bauherr:innen gut beraten zu können.
Georg Giebeler ist Architekt und Professor für Bauen mit Bestand und Baukonstruktion an der Bergischen Universität Wuppertal. Er ist Autor des Atlas Sanierung, der 2008 im Detail Verlag erschienen ist, und Initiator des BmB-Archivs, einer digitalen Datenbank mit zahlreichen historischen Baukonstruktionen.
Giebeler erzählt hier davon, wie das Archiv entstanden ist, aus welchen Gründen er es angelegt hat und welche Änderungen er sich für die Architekturlehre an den Hochschulen wünscht.

nextroom fragt:, 04.08.2026

Dimensions. Journal of Architectural Knowledge

Vol. 4, No. 8/2024: Changing Spatial Practices: Alliances, Activism, and Networks

»Dimensions. Journal of Architectural Knowledge« is an academic journal in, on, and from the discipline of architecture, addressing the creation, constitution, and transmission of architectural knowledge. It explores methods genuine to the discipline and architectural modes of interdisciplinary meth

Buch, Herausgegeben von Kadambari Baxi, Isabel Glogar, Gabu Heindl, Bernadette Krejs, Tatjana Schneider, 03.06.2026

Anna Heringer – Lehm ist unendlich sozial

Die Architektin Anna Heringer folgt einer konsequenten Überzeugung: Architektur ist ein Werkzeug zur Verbesserung von Leben, Nachhaltigkeit kein Kompromiss, sondern Schönheit selbst. Ihr Material ist der Lehm – sie baut damit in Bangladesch und Ghana ebenso wie in Österreich und Bayern. Für sie ist Lehm inklusiv, lokal verfügbar und obendrein wunderschön. Im Gespräch erzählt Anna Heringer vom Claystorming, einer Entwurfsmethode, die sie gemeinsam mit Martin Rauch entwickelt hat, von ihren Bauprojekten und davon, warum Lehm das sozialste Material der Welt ist. Das Gespräch ist in voller Länge im Podcast Morgenbau anzuhören.

Anne Isopp, nextroom fragt:, 07.07.2026

25 Jahre Museumsquartier: Und immer noch schmerzt der Leseturm

Die Ausstellung „Vision und Widerstand“, die Andreas Nierhaus über die Geschichte des Museumsquartiers kuratiert hat, zeigt Österreich in der Nussschale.

Rechts unten auf der wandgroß aufgeblasenen Vogelsicht auf das Gelände des heutigen Museumsquartiers sieht man es: das riesige Penthouse am Dach eines Kaufhauses auf der Mariahilfer Straße, mit Tennisplatz. Und nein, dort wohnte nicht René Benko, er ließ es Jahrzehnte später sogar abreißen. Dort wohnte...

Almuth Spiegler, Die Presse, 29.06.2026

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