Bauwerk
Wohnhaus am Auberg
Klaus Michael Scheibl, Hammerschmid, Pachl, Seebacher - Architekten - Linz (A) - 2020
27. Februar 2025 - afo
Zu Beginn des Entwurfsprozesses wurde das bestehende Siedlungshaus aus den 1930er-Jahren gemeinsam mit der Bauherrschaft eingehend analysiert und die grundsätzlichen Optionen für einen angemessenen Umgang mit dem Objekt ausgelotet. Aufgrund langjährigen Wassereintritts und schlechter Belüftung war die Substanz bereits stark durchfeuchtet und insgesamt in schlechtem Zustand. Ein Neubau am vorhandenen Bauplatz erwies sich somit als vernüftigste und letztlich auch nachhaltigste Lösung.
Für das neue Haus wurde die städtebauliche Körnung der umgebenden Bebauung wieder aufgenommen. Die vormalige Baustruktur mit kleinem Seitenbau und Vorgarten findet sich in der neuen Architektur wieder, allerdings den aktuellen Bedürfnissen entsprechend neu interpretiert. Ein klar geschnittenes Volumen mit geringem Vordach, präzise gesetzte Öffnungen und fein abgestimmte Materialien prägen die Baugestaltung.
Auf Wunsch der Bauherrschaft wurde das Gebäude als Massivbau projektiert. Die Wände wurden mit 50er-Ziegeln hochgezogen, die Geschossdecke wurde aus Stahlbeton in Sichtbauweise umgesetzt. Der grobe Rieselwurfputz – Hommage an die Bauepoche des Vorgängerbaus und an die Nachbarschaft – ergibt zusammen mit den schlanken eloxierten Fensterrahmen das charakteristische Erscheinungsbild des Hauses: Es ordnet sich unprätentiös in die klassische Typologie des Siedlungshauses ein, auf den zweiten Blick erschließen sich die Qualitäten eines modernen, individuell zugeschnittenen Wohnhauses. (Text: Tobias Hagleitner, nach einem Text der Architekten)
Für das neue Haus wurde die städtebauliche Körnung der umgebenden Bebauung wieder aufgenommen. Die vormalige Baustruktur mit kleinem Seitenbau und Vorgarten findet sich in der neuen Architektur wieder, allerdings den aktuellen Bedürfnissen entsprechend neu interpretiert. Ein klar geschnittenes Volumen mit geringem Vordach, präzise gesetzte Öffnungen und fein abgestimmte Materialien prägen die Baugestaltung.
Auf Wunsch der Bauherrschaft wurde das Gebäude als Massivbau projektiert. Die Wände wurden mit 50er-Ziegeln hochgezogen, die Geschossdecke wurde aus Stahlbeton in Sichtbauweise umgesetzt. Der grobe Rieselwurfputz – Hommage an die Bauepoche des Vorgängerbaus und an die Nachbarschaft – ergibt zusammen mit den schlanken eloxierten Fensterrahmen das charakteristische Erscheinungsbild des Hauses: Es ordnet sich unprätentiös in die klassische Typologie des Siedlungshauses ein, auf den zweiten Blick erschließen sich die Qualitäten eines modernen, individuell zugeschnittenen Wohnhauses. (Text: Tobias Hagleitner, nach einem Text der Architekten)
Für den Beitrag verantwortlich: afo architekturforum oberösterreich
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Akteure
ArchitekturBauherrschaft
Gebhard Furherr
Tragwerksplanung
Simader Baumeister und Zimmermeister GmbH
Fotografie