Bauwerk
Verabschiedungsraum Peilstein
Architekturbüro Arkade - Peilstein im Mühlviertel (A) - 2020
26. März 2025 - afo
Die bestehende Aufbahrungshalle der Gemeinde Peilstein im Mühlviertel galt im architektonischen oder denkmalpflegerischen Sinn nicht als wertvolle Substanz. Der Verabschiedungsraum war nur über Stufen erreichbar. Das ehemalige Feuerwehrdepot im Untergeschoss prägte das äußere Erscheinungsbild. Für den Erhalt des Gebäudes sprach vor allem seine städtebaulich richtige Platzierung – als Teil der Ringbebauung um die Kirche, die den Ortskern von Peilstein prägt.
Für die Umgestaltung wurde das Untergeschoss als Sockel und dienende Struktur erhalten, darüber wurde ein für die Verabschiedung angemesser Raum geschaffen, der sich barrierefrei zum Platz hin öffnet und diesen erweitert. Die Giebel- und die Südwand des Hybridbaus wurden massiv ausgeführt. Damit fügt sich das Gebäude materialästhetisch ins Ortsbild und erhält die bauphysikalisch nötige Speichermasse. Die Nordfassade und der Dachstuhl wurden in Holzbauweise umgesetzt.
Die Fassade Richtung Platz, Kirche und Ortszentrum wurde in Zusammenarbeit mit Bruder Thomas (Europakloster Gut Aich) künstlerisch gestaltet. Feine, vergoldete Lebenslinien scheinen jeden noch so kleinen Lichtstrahl aufzunehmen und zu reflektieren, vermitteln Wärme und geben dem umgebenden Eichenholz besondere Wertigkeit. Der Innenraum wurde mit Weißtanne und Eiche ausgebaut, durch Oberlichten indirekt belichtet. Dass der Bestand in einen stimmungsvollen Ort der Trauer und Begegnung mitten im Ortskern verwandelt werden konnte, verdankt sich nicht zuletzt dem besonderen Engagement des Pfarrers und der unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Pfarrmitglieder. (Text: Architekt, bearbeitet)
Für die Umgestaltung wurde das Untergeschoss als Sockel und dienende Struktur erhalten, darüber wurde ein für die Verabschiedung angemesser Raum geschaffen, der sich barrierefrei zum Platz hin öffnet und diesen erweitert. Die Giebel- und die Südwand des Hybridbaus wurden massiv ausgeführt. Damit fügt sich das Gebäude materialästhetisch ins Ortsbild und erhält die bauphysikalisch nötige Speichermasse. Die Nordfassade und der Dachstuhl wurden in Holzbauweise umgesetzt.
Die Fassade Richtung Platz, Kirche und Ortszentrum wurde in Zusammenarbeit mit Bruder Thomas (Europakloster Gut Aich) künstlerisch gestaltet. Feine, vergoldete Lebenslinien scheinen jeden noch so kleinen Lichtstrahl aufzunehmen und zu reflektieren, vermitteln Wärme und geben dem umgebenden Eichenholz besondere Wertigkeit. Der Innenraum wurde mit Weißtanne und Eiche ausgebaut, durch Oberlichten indirekt belichtet. Dass der Bestand in einen stimmungsvollen Ort der Trauer und Begegnung mitten im Ortskern verwandelt werden konnte, verdankt sich nicht zuletzt dem besonderen Engagement des Pfarrers und der unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Pfarrmitglieder. (Text: Architekt, bearbeitet)
Für den Beitrag verantwortlich: afo architekturforum oberösterreich
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Akteure
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Marktgemeinde Peilstein
Tragwerksplanung
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