Bauwerk
Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld
Juri Troy - Ernstbrunn (A) - 2024
3. April 2025 - ORTE
Aufgrund des steigenden Wachstums des Unternehmens Windkraft Simonsfeld AG in Ernstbrunn war eine Erweiterung des von Georg Reinberg geplanten Bestandsgebäudes notwendig geworden. Es folgte ein Wettbewerb, den Jury Troy mit seinem Team 2022 gewann.
Der Neubau dockt an zwei Stellen an den Bestand an und lässt im Zentrum ein gemeinschaftliches Atrium frei, das als Verbindungsstück und Kommunikationsbereich für Alt- und Neubau fungiert. Damit wird eine kompakte Kubatur geschaffen, die möglichst wenig in den Bestand eingreift, ihn weiterführt und im neuen Ganzen integriert.
Im Erdgeschoss befindet sich der öffentliche Bereich mit Empfang, Besprechungsräumen, Restaurant und Veranstaltungsraum, der sich durch ein differenziertes Raumkonzept und flexible Nutzungsmöglichkeiten auszeichnet und Raum für soziale Interaktion bietet. An drei Seiten wird das Erdgeschoss von witterungsgeschützten Freibereichen umschlossen, die als Erweiterungsfläche und Aufenthaltsbereiche dienen.
Das Obergeschoss beherbergt moderne Büroflächen, die sich um das Atrium gruppieren und durch Sichtverbindungen eine intuitive Orientierung ermöglichen.
Die Konstruktion des gesamten Neubaus basiert auf einem klar gegliederten Holzskelettbau, der Flexibilität für zukünftige Anpassungen sicherstellt.
Im Inneren nimmt ein massiver Stampflehmkern die Erschließungs- und Servicebereiche auf und trägt durch ein innovatives Energiekonzept mit Bauteilaktivierung zur Regulierung des Raumklimas bei. Heiz- und Kühlenergie werden über 11 zusätzliche Tiefenbohrungen bereitgestellt. Die Dachfläche ist zusätzlich zur Gänze mit Photovoltaikmodulen bedeckt, die den elektrischen Energiebedarf für den Betrieb des Gebäudes decken. Das Gebäude wies bereits in der Errichtungsphase eine positive CO₂-Bilanz auf und wurde mit der Höchstbewertung von 1000/1000 Punkten nach dem Klimaaktiv-Gold-Standard zertifiziert.
Unter dem Leitgedanken „Wir bauen für die Zukunft“ vereint das Projekt Nachhaltigkeit, Funktionalität und Ästhetik und bietet der Windkraft Simonsfeld AG eine innovative Plattform für ihr weiteres Wachstum. (Text: Architekt, bearbeitet)
Der Neubau dockt an zwei Stellen an den Bestand an und lässt im Zentrum ein gemeinschaftliches Atrium frei, das als Verbindungsstück und Kommunikationsbereich für Alt- und Neubau fungiert. Damit wird eine kompakte Kubatur geschaffen, die möglichst wenig in den Bestand eingreift, ihn weiterführt und im neuen Ganzen integriert.
Im Erdgeschoss befindet sich der öffentliche Bereich mit Empfang, Besprechungsräumen, Restaurant und Veranstaltungsraum, der sich durch ein differenziertes Raumkonzept und flexible Nutzungsmöglichkeiten auszeichnet und Raum für soziale Interaktion bietet. An drei Seiten wird das Erdgeschoss von witterungsgeschützten Freibereichen umschlossen, die als Erweiterungsfläche und Aufenthaltsbereiche dienen.
Das Obergeschoss beherbergt moderne Büroflächen, die sich um das Atrium gruppieren und durch Sichtverbindungen eine intuitive Orientierung ermöglichen.
Die Konstruktion des gesamten Neubaus basiert auf einem klar gegliederten Holzskelettbau, der Flexibilität für zukünftige Anpassungen sicherstellt.
Im Inneren nimmt ein massiver Stampflehmkern die Erschließungs- und Servicebereiche auf und trägt durch ein innovatives Energiekonzept mit Bauteilaktivierung zur Regulierung des Raumklimas bei. Heiz- und Kühlenergie werden über 11 zusätzliche Tiefenbohrungen bereitgestellt. Die Dachfläche ist zusätzlich zur Gänze mit Photovoltaikmodulen bedeckt, die den elektrischen Energiebedarf für den Betrieb des Gebäudes decken. Das Gebäude wies bereits in der Errichtungsphase eine positive CO₂-Bilanz auf und wurde mit der Höchstbewertung von 1000/1000 Punkten nach dem Klimaaktiv-Gold-Standard zertifiziert.
Unter dem Leitgedanken „Wir bauen für die Zukunft“ vereint das Projekt Nachhaltigkeit, Funktionalität und Ästhetik und bietet der Windkraft Simonsfeld AG eine innovative Plattform für ihr weiteres Wachstum. (Text: Architekt, bearbeitet)
Für den Beitrag verantwortlich: ORTE architekturnetzwerk niederösterreich
Ansprechpartner:in für diese Seite: Heidrun Schlögl
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