Bauwerk
Reiters Reserve Premium Suites
BEHF Architects - Bad Tatzmannsdorf (A) - 2023
18. März 2025 - ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND
Die Kunst des Innehaltens: Eine minimalistische Architektur macht ein Resort aus den 80er-Jahren zum nachhaltigen Rückzugsparadies.
Die Inspiration für die neuen Suiten im Reiters Reserve Supreme leitet sich aus der Philosophie seiner Hotelbetreiber ab, die einen eigenen, in sich geschlossenen Rückzugsort geschaffen haben. Im Vordergrund steht der Einklang von Mensch und Natur und der rücksichtsvolle Umgang mit unseren Ressourcen. Wie ein Schloss thront das Hotel (ein bestehendes Resort aus den 1980er-Jahren) in der sanft hügeligen Landschaft des Südburgenlandes. Die umgebende Natur bestimmt ihren Ort, dessen Qualitäten erkannt und geweckt werden.
Die Suiten, die sich aus der Zusammenlegung ursprünglich kleinerer klassischer Zellenzimmer addieren, sollen sowohl funktional als auch gefühlt offene, fließende Räume sein, deren Teilungs- und Nutzungsmöglichkeiten zugeschaltet oder geöffnet werden sollen. Eine Badewanne im Wohnzimmer, ein ausblendbarer Arbeitsbereich, ein Sofa zum darauf Einschlafen, eine Sportwand aus Holz und eine versteckte Kitchenette stellen die variablen Elemente der Bespielung der Suiten dar. Raumhohe Pivottüren ermöglichen ein individuelles Öffnen/Schließen des Schlafraums zum Wohnraum.
Der Eintritt in die Suite erfolgt über einen kleinen, semitransparent vom restlichen Großraum getrennten Vorraum. Hier befindet sich eine Sitzbank und ein stiller Brunnen als Filter zwischen geselligem Gemeinschaftsleben und privatem Rückzug. Zusätzlich zu großzügigem Stauraum gibt es lange, raumbestimmende Bänke und Ablageflächen, auf denen man ebenso Platznehmen wie Blumenvasen aufstellen oder Zeitungen liegen lassen kann. Der berühmte „Knitting Chair“ lädt zum Lesen eines guten Buches oder zum Ablegen seiner Kleidung ein. Neben einer raffinierten Lichtplanung ergänzen individuelle Einzelleuchten der Lichtkünstlerin Megumi Ito das Raumerlebnis.
Grundsätzlich ist die gesamte Einrichtung sowie Wände und Böden aus nachhaltig angepflanztem Vollholz (Esche) aus nachweislich naheliegenden Regionen geschaffen. Wände werden als Filter mit Tiefe verstanden und mit entsprechendem Hintergrund ausgebildet. Lehmputz und Naturstein sowie Kork und Fell ergänzen die Materialauswahl. Diese hochwertige Umsetzung verlängert den Lebenszyklus enorm.
In der großen Suite wurde ein Ofuro, ein rechteckiger japanischer Badezuber in einer der drei Fensterachsen aufgestellt. Von hier hat man einen hervorragenden Fernblick in die weite Landschaft ebenso wie in die Tiefe des großzügigen Hotelzimmers. Neben dem separaten zusätzlichen Reinigungsbereich besteht hier die Möglichkeit mit verschiedenen Sport- und Turngeräten den Einklang von Körper und Seele zu pflegen. (Text: Architekt:innen, gekürzt)
Die Inspiration für die neuen Suiten im Reiters Reserve Supreme leitet sich aus der Philosophie seiner Hotelbetreiber ab, die einen eigenen, in sich geschlossenen Rückzugsort geschaffen haben. Im Vordergrund steht der Einklang von Mensch und Natur und der rücksichtsvolle Umgang mit unseren Ressourcen. Wie ein Schloss thront das Hotel (ein bestehendes Resort aus den 1980er-Jahren) in der sanft hügeligen Landschaft des Südburgenlandes. Die umgebende Natur bestimmt ihren Ort, dessen Qualitäten erkannt und geweckt werden.
Die Suiten, die sich aus der Zusammenlegung ursprünglich kleinerer klassischer Zellenzimmer addieren, sollen sowohl funktional als auch gefühlt offene, fließende Räume sein, deren Teilungs- und Nutzungsmöglichkeiten zugeschaltet oder geöffnet werden sollen. Eine Badewanne im Wohnzimmer, ein ausblendbarer Arbeitsbereich, ein Sofa zum darauf Einschlafen, eine Sportwand aus Holz und eine versteckte Kitchenette stellen die variablen Elemente der Bespielung der Suiten dar. Raumhohe Pivottüren ermöglichen ein individuelles Öffnen/Schließen des Schlafraums zum Wohnraum.
Der Eintritt in die Suite erfolgt über einen kleinen, semitransparent vom restlichen Großraum getrennten Vorraum. Hier befindet sich eine Sitzbank und ein stiller Brunnen als Filter zwischen geselligem Gemeinschaftsleben und privatem Rückzug. Zusätzlich zu großzügigem Stauraum gibt es lange, raumbestimmende Bänke und Ablageflächen, auf denen man ebenso Platznehmen wie Blumenvasen aufstellen oder Zeitungen liegen lassen kann. Der berühmte „Knitting Chair“ lädt zum Lesen eines guten Buches oder zum Ablegen seiner Kleidung ein. Neben einer raffinierten Lichtplanung ergänzen individuelle Einzelleuchten der Lichtkünstlerin Megumi Ito das Raumerlebnis.
Grundsätzlich ist die gesamte Einrichtung sowie Wände und Böden aus nachhaltig angepflanztem Vollholz (Esche) aus nachweislich naheliegenden Regionen geschaffen. Wände werden als Filter mit Tiefe verstanden und mit entsprechendem Hintergrund ausgebildet. Lehmputz und Naturstein sowie Kork und Fell ergänzen die Materialauswahl. Diese hochwertige Umsetzung verlängert den Lebenszyklus enorm.
In der großen Suite wurde ein Ofuro, ein rechteckiger japanischer Badezuber in einer der drei Fensterachsen aufgestellt. Von hier hat man einen hervorragenden Fernblick in die weite Landschaft ebenso wie in die Tiefe des großzügigen Hotelzimmers. Neben dem separaten zusätzlichen Reinigungsbereich besteht hier die Möglichkeit mit verschiedenen Sport- und Turngeräten den Einklang von Körper und Seele zu pflegen. (Text: Architekt:innen, gekürzt)
Für den Beitrag verantwortlich: ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND
Ansprechpartner:in für diese Seite: Nikolaus Gartner
Akteure
ArchitekturBauherrschaft
Karl und Nikola Reiter
Kunst am Bau
Fotografie