Bauwerk
Haus mit Dachpyramide
MWArchitekten - Vorarlberg - 2024
4. April 2025 - vai
Die Lage des Grundstücks war suboptimal: im Westen eine stark befahrene Landessraße, im Süden ein Gewerbepark, in der Mitte der Bestand. Ein villenartiges Punkthaus aus den 1980er Jahren mit fast quadratischem Grundriss, zwei Geschosse und ein Zeltdach, auf jeder Ebene eine Wohnung mit rund 70 m².
Die Familie im Erdgeschoss erwartete das zweite Kind, sie brauchte mehr Platz. Man besaß ein Grudstück in der Nähe, das die Bauherren vor die Frage stellte: neu bauen oder ausbauen? Der Architekt erstellte eine Studie, man entschied sich für die Erweiterung des Bestands.
Der eingeschossige Zubau mit Dachpyramide bildet mit seiner dunkel gebeizten Fichtenfassade einen deutlichen Kontrast zum weißen, massiven Mehrparteienhaus und stört auch die Maßstäblichkeit der umgebenden Siedlungsstruktur nicht. Der Zubau ist im Süden angebaut, wirkt so auch als Schallschutz vor dem Straßenlärm und schafft einen attraktiven, geschützten Gartenraum.
Das Innere ist hingegen in abstraktem Weiß gehalten, wodurch auch das Oberlicht, das durch die Dachpyramide in den Wohnraum fällt, besonders gut zur Geltung kommt. Der Architekt plante auch das Mobiliar in seiner sehr reduzierten Material- und Farbpalette aus weißen Kastenwänden, die komplett zurücktreten, hellem Holz für integrierte Garderoben und Nischen, Parkettboden und große Fenster, die den Blick ins Grüne rahmen.
Der Zubau bietet auch atmosphärisch in seiner freiraumbezogenen Leichtigkeit einen Kontrast zum Bestand. Er nimmt ein Büro, den Wohnraum und die Wohnküche auf, die sich im Osten zu einer großen, gedeckten Terasse und im Norden zu einem geschützten Freiraum an der Nahtstelle zum Bestand erweitert. (Text: Isabella Marboe)
Die Familie im Erdgeschoss erwartete das zweite Kind, sie brauchte mehr Platz. Man besaß ein Grudstück in der Nähe, das die Bauherren vor die Frage stellte: neu bauen oder ausbauen? Der Architekt erstellte eine Studie, man entschied sich für die Erweiterung des Bestands.
Der eingeschossige Zubau mit Dachpyramide bildet mit seiner dunkel gebeizten Fichtenfassade einen deutlichen Kontrast zum weißen, massiven Mehrparteienhaus und stört auch die Maßstäblichkeit der umgebenden Siedlungsstruktur nicht. Der Zubau ist im Süden angebaut, wirkt so auch als Schallschutz vor dem Straßenlärm und schafft einen attraktiven, geschützten Gartenraum.
Das Innere ist hingegen in abstraktem Weiß gehalten, wodurch auch das Oberlicht, das durch die Dachpyramide in den Wohnraum fällt, besonders gut zur Geltung kommt. Der Architekt plante auch das Mobiliar in seiner sehr reduzierten Material- und Farbpalette aus weißen Kastenwänden, die komplett zurücktreten, hellem Holz für integrierte Garderoben und Nischen, Parkettboden und große Fenster, die den Blick ins Grüne rahmen.
Der Zubau bietet auch atmosphärisch in seiner freiraumbezogenen Leichtigkeit einen Kontrast zum Bestand. Er nimmt ein Büro, den Wohnraum und die Wohnküche auf, die sich im Osten zu einer großen, gedeckten Terasse und im Norden zu einem geschützten Freiraum an der Nahtstelle zum Bestand erweitert. (Text: Isabella Marboe)
Für den Beitrag verantwortlich: Vorarlberger Architektur Institut
Ansprechpartner:in für diese Seite: Verena Konrad