Zeitschrift
TEC21 2013|44
Unterwegs in der Dichte
Unter Verkehrsproblemen leidet so gut wie jede Grossstadt. Sie sind für alle Bewohner spürbar, jeder ist betroffen. Unsere Umgebung wird dichter und enger, der Verkehr und die verschiedenen Ansprüche nehmen zu – und damit auch die Konflikte. Ein Zurück zu verkehrseinsparendem Verhalten ist allerdings eher unwahrscheinlich. Genauso wenig, wie die Technologisierung zum papierlosen Büro geführt hat, entwickelt sich durch steigende Bewohnerzahlen in den Städten die Gesellschaft, in der jeder still sitzen bleibt.[2]
Im internationalen Vergleich geht es in den Schweizer Städten noch verhältnismässig «ruhig» zu. Doch auch hier lohnt es, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Aus- und Umbauten bestehender Infrastrukturanlagen sind eine wichtige Aufgabe. Das Versprechen kurzer Wege, lebendiger Plätze, ansprechend gestalteter Strassen, einfacher Umsteigebeziehungen und guter Infrastruktur für Velos und Fussgänger lassen beim Verzicht auf das Auto weniger Verlustgefühle aufkommen.
Die Verkehrsplaner begreifen die Mobilität heute als System und Zusammenwirken aller Verkehrsmittel. Um unterirdische Anlagen, urbane Seilbahnen oder zweistöckige Strassen als Lösung gegen den Verkehrskollaps geht es in dieser Ausgabe nicht, eher um Optimierung und Ausbau bestehender Strukturen. Ganz konkret: die Verlängerung der Tramlinie 8 in Basel ins angrenzende Deutschland. Sie soll helfen, den Verkehr in der trinationalen Region in den Griff zu bekommen – und vielleicht auch einen Wandel im Kopf bei der Verkehrsmittelwahl zu erreichen.
Daniela Dietsche
Anmerkungen:
[01] Weert Canzler, «Verkehr beginnt im Kopf» in: Michael Braum, Wilhelm Klauser (Hg.), Baukultur Verkehr, Orte/Prozesse/Strategien, Bundesstiftung Baukultur, Zürich, 2013.
[02] Ton Venhoeven, Rick ten Doeschate, «Die mobile Stadt – auf Holländisch», a. a. O. Weitere Informationen zum Buch:
05 WETTBEWERBE
Die Nachfolger der «Familie Schoch»
10 MAGAZIN
Ein Tunnel unter dem Bosporus | Sport und Bewegung in der Dichte | Planungshilfe Güterverkehr | Zeitreisen als Planungsinstrumente | Der Garten als Wissensraum
16 PLATZ MACHEN!
Rupert Wimmer, Jonas Bubenhofer
Wer fährt und wer nicht? Wie und wie oft fahren wir? Welche Anreize braucht es, damit mehr Menschen auf das Auto verzichten?
20 MIT DEM ACHTER ÜBER DIE GRENZE
Michael Bont
Die Tramlinie 8 in Basel wird derzeit über die Grenze nach Weil am Rhein verlängert. Ziel ist es, den Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtaufkommen zwischen Basel und den südbadischen Agglomerationsgemeinden zu erhöhen.
26 SIA
SIA-Form Fort- und Weiterbildung | Stundenaufwandermittlung 2013 | Säule 3a für SIA-Mitglieder | Beitritte zum SIA im 3. Quartal 2013 | Kurzmeldungen
31 FIRMEN | PRODUKTE
IMP Bautest | Peri | Hydroplant | Podpod Design | Zaunteam | SPV Schweizerischer Plattenverband | Hawa | Zumtobel Licht | Armstrong Building Products
37 IMRPESSUM
38 VERANSTALTUNGEN
Im internationalen Vergleich geht es in den Schweizer Städten noch verhältnismässig «ruhig» zu. Doch auch hier lohnt es, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Aus- und Umbauten bestehender Infrastrukturanlagen sind eine wichtige Aufgabe. Das Versprechen kurzer Wege, lebendiger Plätze, ansprechend gestalteter Strassen, einfacher Umsteigebeziehungen und guter Infrastruktur für Velos und Fussgänger lassen beim Verzicht auf das Auto weniger Verlustgefühle aufkommen.
Die Verkehrsplaner begreifen die Mobilität heute als System und Zusammenwirken aller Verkehrsmittel. Um unterirdische Anlagen, urbane Seilbahnen oder zweistöckige Strassen als Lösung gegen den Verkehrskollaps geht es in dieser Ausgabe nicht, eher um Optimierung und Ausbau bestehender Strukturen. Ganz konkret: die Verlängerung der Tramlinie 8 in Basel ins angrenzende Deutschland. Sie soll helfen, den Verkehr in der trinationalen Region in den Griff zu bekommen – und vielleicht auch einen Wandel im Kopf bei der Verkehrsmittelwahl zu erreichen.
Daniela Dietsche
Anmerkungen:
[01] Weert Canzler, «Verkehr beginnt im Kopf» in: Michael Braum, Wilhelm Klauser (Hg.), Baukultur Verkehr, Orte/Prozesse/Strategien, Bundesstiftung Baukultur, Zürich, 2013.
[02] Ton Venhoeven, Rick ten Doeschate, «Die mobile Stadt – auf Holländisch», a. a. O. Weitere Informationen zum Buch:
05 WETTBEWERBE
Die Nachfolger der «Familie Schoch»
10 MAGAZIN
Ein Tunnel unter dem Bosporus | Sport und Bewegung in der Dichte | Planungshilfe Güterverkehr | Zeitreisen als Planungsinstrumente | Der Garten als Wissensraum
16 PLATZ MACHEN!
Rupert Wimmer, Jonas Bubenhofer
Wer fährt und wer nicht? Wie und wie oft fahren wir? Welche Anreize braucht es, damit mehr Menschen auf das Auto verzichten?
20 MIT DEM ACHTER ÜBER DIE GRENZE
Michael Bont
Die Tramlinie 8 in Basel wird derzeit über die Grenze nach Weil am Rhein verlängert. Ziel ist es, den Anteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtaufkommen zwischen Basel und den südbadischen Agglomerationsgemeinden zu erhöhen.
26 SIA
SIA-Form Fort- und Weiterbildung | Stundenaufwandermittlung 2013 | Säule 3a für SIA-Mitglieder | Beitritte zum SIA im 3. Quartal 2013 | Kurzmeldungen
31 FIRMEN | PRODUKTE
IMP Bautest | Peri | Hydroplant | Podpod Design | Zaunteam | SPV Schweizerischer Plattenverband | Hawa | Zumtobel Licht | Armstrong Building Products
37 IMRPESSUM
38 VERANSTALTUNGEN
Weiterführende Links:
Verlags-AG der akademischen technischen Vereine
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