Zeitschrift
TEC21 2014|51-52
Holzbau nackt
Holz kann beides: Es ist Material für eine nachhaltige Bauweise und schafft eine wohnliche Atmosphäre. Bei kleinen Gebäuden hat sich der Baustoff bestens etabliert, die Details sind bekannt und bewährt. Meist ist das Tragwerk ebenso aus Holz wie die Oberflächen.
Doch wie verhält es sich bei Gebäuden mit erhöhten Anforderungen? Selbst wenn die Konstruktion zu grossen Teilen aus Holz besteht, bleibt das Material mit seinen vorteilhaften Eigenschaften oft unsichtbar. Aus Brand- und Schallschutzgründen verschwindet das Holz hinter Gipskarton. Dies wird wohl auch so bleiben, wenn 2015 neue Brandschutzvorschriften in der Schweiz die Anwendungsmöglichkeiten für das Material erweitern werden.
In dieser Ausgabe stellen wir zwei Häuser vor, die die Herausforderungen im Holzbau überzeugend gemeistert haben und den Baustoff auch im Innern zeigen: das Illwerkezentrum Montafon im vorarlbergischen Vandans, das dank einem System mit einer Holz-Beton-Verbunddecke sehr effizient ist, und das neue Fachstellenhaus auf dem Arenenberg am Bodensee, bei dem Raum und Tragwerk in ein spannungsreiches Verhältnis zueinander treten.
Bei beiden Gebäuden steht das Zusammenwirken von Architekten und Ingenieuren im Mittelpunkt. Daraus sind zwei Positionen entstanden, die aus unterschiedlicher Warte an den Holzbau herangehen und einen zeitgemässen Umgang mit dem Material zeigen – jenseits der Hüttenromantik.
Daniela Dietsche, Marko Sauer
AKTUELL
07 WETTBEWERBE
Neuer Schwung für die Sixties
10 PANORAMA
«Der Unterschied liegt in der Denkweise» | Abbau der A1-Überführung | Hohe Ehrung für Walter Ammann | «Die Grundlage liefert der Richtplan» | Markttaugliches Schweizer Gebäudezertifikat
15 VITRINE
Neues für Innenräume | «Verdichtetes Bauen» im Rückblick
17 POSITION DER INGENIEURE STÄRKEN
Leistungen klarer geordnet | Gebäudepark als Herzstück der Energiewende | Workshop zum Gebäudeenergieausweis | SIA-Form Fort- und Weiterbildung
21 VERANSTALTUNGEN
22 HOLZBAU NACKT
22 MILLIMETER TRIFFT ZENTIMETER
Marko Sauer
Um den grössten Holzbau Österreichs zu errichten, setzten die Architekten und Ingenieure auf ein effizientes System mit einer Holz-Beton-Rippenverbunddecke.
28 KONSEQUENT WIDERBORSTIG
Clementine Hegner-van Rooden
Im neuen Fachstellenhaus des Bildungs- und Beratungszentrums im thurgauischen Salenstein steht das Tragwerk dem Raum im Weg – eine konstruktive Interferenz.
34 STELLENINSERATE
37 IMPRESSUM
38 UNVORHERGESEHENES
Doch wie verhält es sich bei Gebäuden mit erhöhten Anforderungen? Selbst wenn die Konstruktion zu grossen Teilen aus Holz besteht, bleibt das Material mit seinen vorteilhaften Eigenschaften oft unsichtbar. Aus Brand- und Schallschutzgründen verschwindet das Holz hinter Gipskarton. Dies wird wohl auch so bleiben, wenn 2015 neue Brandschutzvorschriften in der Schweiz die Anwendungsmöglichkeiten für das Material erweitern werden.
In dieser Ausgabe stellen wir zwei Häuser vor, die die Herausforderungen im Holzbau überzeugend gemeistert haben und den Baustoff auch im Innern zeigen: das Illwerkezentrum Montafon im vorarlbergischen Vandans, das dank einem System mit einer Holz-Beton-Verbunddecke sehr effizient ist, und das neue Fachstellenhaus auf dem Arenenberg am Bodensee, bei dem Raum und Tragwerk in ein spannungsreiches Verhältnis zueinander treten.
Bei beiden Gebäuden steht das Zusammenwirken von Architekten und Ingenieuren im Mittelpunkt. Daraus sind zwei Positionen entstanden, die aus unterschiedlicher Warte an den Holzbau herangehen und einen zeitgemässen Umgang mit dem Material zeigen – jenseits der Hüttenromantik.
Daniela Dietsche, Marko Sauer
AKTUELL
07 WETTBEWERBE
Neuer Schwung für die Sixties
10 PANORAMA
«Der Unterschied liegt in der Denkweise» | Abbau der A1-Überführung | Hohe Ehrung für Walter Ammann | «Die Grundlage liefert der Richtplan» | Markttaugliches Schweizer Gebäudezertifikat
15 VITRINE
Neues für Innenräume | «Verdichtetes Bauen» im Rückblick
17 POSITION DER INGENIEURE STÄRKEN
Leistungen klarer geordnet | Gebäudepark als Herzstück der Energiewende | Workshop zum Gebäudeenergieausweis | SIA-Form Fort- und Weiterbildung
21 VERANSTALTUNGEN
22 HOLZBAU NACKT
22 MILLIMETER TRIFFT ZENTIMETER
Marko Sauer
Um den grössten Holzbau Österreichs zu errichten, setzten die Architekten und Ingenieure auf ein effizientes System mit einer Holz-Beton-Rippenverbunddecke.
28 KONSEQUENT WIDERBORSTIG
Clementine Hegner-van Rooden
Im neuen Fachstellenhaus des Bildungs- und Beratungszentrums im thurgauischen Salenstein steht das Tragwerk dem Raum im Weg – eine konstruktive Interferenz.
34 STELLENINSERATE
37 IMPRESSUM
38 UNVORHERGESEHENES
Weiterführende Links:
Verlags-AG der akademischen technischen Vereine
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